30 Jahre Städtebauförderung

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2021 ist das Jubiläumsjahr 30 Jahre Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern und 50 Jahre Städtebauförderung bundesweit. Zu diesem Anlass stellen wir Objekte in der Altstadt und den Stadtgebieten der Hansestadt Stralsund vor, die durch die Unterstützung mit Städtebaufördermitteln realisiert werden konnten.

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Die Städtebauförderung in Mecklenburg-Vorpommern ist eine Gemeinschaftsaufgabe von Bund, Ländern und Gemeinden.

Mit Hilfe von Städtebaufördermitteln werden städtebauliche und funktionelle Missstände in förmlich festgelegten Sanierungsgebieten, Entwicklungsgebieten und abgegrenzten Fördergebieten (städtebauliche Gesamtmaßnahmen) mit dem Ziel beseitigt, Entwicklungsdefizite abzubauen und die Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern.

Referenzprojekte zum Jubiläum 30 Jahre Städtebauförderung

Alter Markt und Rathaus

Der Alte Markt in der Hansestadt Stralsund ist Mittelpunkt der historischen Altstadt, die seit 2002 zum UNESCO-Welterbe mit dem Titel Historische Altstädte Stralsund und Wismar gehört.

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Die Hansestadt Stralsund erfreut sich als Urlaubsziel im Norden sehr großer Beliebtheit. Ein touristischer Magnet ist das Stralsunder Rathaus, in norddeutscher Backsteingotik vor 777 Jahren als Kaufhaus erbaut, präsentiert sich heute als modernes Verwaltungsgebäude in den Obergeschossen. Seit Ende 2010 ist das Rathaus - wie schon im 13. Jahrhundert - im Erdgeschoss als Kaufhaus erlebbar. Auch der Rathauskeller ist wieder als große Halle für Veranstaltungen, Ausstellungen und Märkte nutzbar.

Nach Abschluss der Sanierung ist wieder erlebbar, was sicher auch schon im Mittelalter faszinierte: Ein genüsslicher Spaziergang entlang der Läden im Rathausdurchgang und hinab in eine der größten Gewölbekellerhallen im Ostseeraum – Handel und Wandel zwischen hundertjährigen Kalksteinsäulen.

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Der Alte Markt bietet mit seinem Wasserspiel und den großzügigen gastronomischen Außenanlagen eine hohe Aufenthaltsqualität und wir von Stralsundern wie Besuchern gern angenommen. Hier kann man die Schönheit der historischen Altstadt in vollen Zügen genießen und auf sich wirken lassen.

Integrierte Gesamtschule und Turnhalle im Stadtteil Grünhufe

Raum zum Lernen und für Sport & Spiel

Bereits im Jahr 2007 wurde im Zuge der kompletten Sanierung und des Umbaus des alten Schulgebäudes der Integrierten Gesamtschule (IGS) sowie der Neugestaltung der Außenanlagen, im Innenhof ein eingeschossiges Foyer errichtet. Hier können Veranstaltungen, Sport-, Tanz- und Spielkurse, auch außerhalb der Schulzeit, stattfinden. Die Sporthalle enthielt außen und innen ein neues Antlitz und wurde zeitgemäß ausgestattet.

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Um die Schulversorgung in Grünhufe nachhaltig zu stärken wurde die IGS durch einen dreigeschossigen, barrierefreien Neubau erweitert. Hierbei wurden die Vorgaben der Schulbaurichtlinie, hinsichtlich der sozialen und technischen Ausstattung sowie die Belange des nachhaltigen Energiehaushaltes durch Einsatz von hocheffizienten Baustoffen und Konstruktionsteilen konsequent umgesetzt. Das neue Schulhaus enthält nicht nur Klassenräume, sondern auch ein kleines Fitnessstudio, einen Computer-Raum sowie Gruppenräume für verschiedene Aktivitäten. Die Außenanlagen wurden umgestaltet so dass eine Verbindung zum Hauptgebäude entsteht. Nach der Bauzeit von zwei Jahren konnte das Schulgebäude am 5. September 2016 feierlich eingeweiht werden.

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