Aktuelle Maßnahmen und Informationen

Um der Ausbreitung des Coronavirus zum Schutz der Bevölkerung entgegenzuwirken, haben die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern und der Landkreis Vorpommern-Rügen (als zuständige Gesundheitsbehörde) verschiedene Regelungen erlassen und Maßnahmen ergriffen. Eine Auswahl der wichtigsten Regelungen finden Sie hier.

Gesetzliche Regelungen

Verordnungen der Landesregierung über Maßnahmen zur Bekämpfung der Ausbreitung des Coronavirus

Die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommern veröffentlicht in ihren aktuellen Verordnungen die Umsetzung der Maßnahmen zum Schutz gegen das Coronavirus:

Corona-Landesverordnung Mecklenburg-Vorpommern (Corona-LVO M-V) 
Die Corona-Landesverordnung M-V im Landesrechts-Informationssystem (LARIS)

Weitere Informationen erhalten Sie im FAQ-Katalog.

Tagesaktuelle Daten zur Corona-Pandemie

Aktuelle Informationen und Zahlen finden Sie im Corona-Infoportal MV.

Darüber hinaus finden Sie die tagesaktuellen Daten auch der Themenseite des Landesamtes für Gesundheit und Soziales. Die Lageberichte über die Corona-Pandemie finden Sie dort für jeden Tag ab ca. 17 Uhr neu vor. 

Corona-Ampel in MV

In Mecklenburg-Vorpommern gilt seit Sommer eine Corona-Ampel. Sie regelt, welche Corona-Schutzmaßnahmen im Land gelten. 

Die Corona-Ampel berücksichtigt drei Kriterien:

  1. Die Auslastung der Krankenhäuser, auch „Hospitalisierung“ genannt
  2. Die Auslastung der Intensivstationen durch Corona-Patienten
  3. Die aktuellen Corona-Zahlen, also die so genannte Inzidenz

Die Ampel selbst hat die vier Stufen grün, gelb, orange und rot. Das Ampelsystem beschreibt, welche Schutzmaßnahmen ab welcher Stufe gelten. So gelten bei höheren Warnstufen zusätzliche Test- und Maskenpflichten. Außerdem ist die Teilnehmerzahl von Veranstaltungen begrenzt. Zudem können Kontaktbeschränkungen eingeführt werden.

die Stufen und Maßnahmen im Überblick 

welche Stufe wo gilt

Aktuelle Ampelstufe Vorpommern-Rügen

2 - gelb (Stand 6. Oktober)

Maßnahmen:

  • Keine MNS-Pflicht im Freien
  • Es gilt die ausgeweitete Testpflicht (z.B. für die Bereiche Innengastronomie, körpernahe Dienstleistungen einschl. Friseure, Theater, Museen und andere Kultureinrichtungen, Indoor-Sport und – Freizeitaktivitäten, Veranstaltungen)
  • Für den Besuch von Diskotheken, Clubs sowie von Tanzveranstaltungen besteht die Pflicht, einen PCR-Test vorzulegen.
  • Die Testerfordernisse gelten nicht für vollständig Geimpfte oder Genesene, für Kinder unter 7 Jahren sowie für regelmäßig getestete Schülerinnen und Schülern (für Letztere gilt diese Ausnahme allerdings nicht in Clubs, Diskotheken und Tanzveranstaltungen sowie in Krankenhäusern und Pflegeheimen).
  • An Schulen muss jede Person, die sich in einem Schulgebäude oder in und auf schulischen Anlagen aufhält, eine Mund-Nasen-Bedeckung tragen

Das 2G-Modell wird eingeführt

Ab dem 8. Oktober wird das 2G-Modell in Mecklenburg-Vorpommern eingeführt. Dieses können Veranstalter, Gastronomen und Einzelhändler wahlweise für ihre Veranstaltungen, Lokale, Geschäfte und Einrichtungen wählen - sofern sie nicht der Grundversorgung dienen.

Was das 2G-Modell beinhaltet, wer davon ausgenommen ist und in welchen Bereichen 2G nicht möglich ist, erfahren Sie hier.

Lockerungen für Geimpfte

  • Personen in Mecklenburg-Vorpommern mit vollständigem Impfschutz können auf einen Schnelltest oder Selbsttest, der in bestimmten Bereichen erforderlich ist verzichten.
  • Als vollständig geimpft gelten Sie 14 Tage nach der letzten notwendigen Impfung, bei den meisten zugelassenen Impfstoffen (BioNTech, Moderna, Astra Zeneca) also 14 Tage nach Ihrer Zweitimpfung. Bei Personen, die sich sechs Monate nach einer Corona-Infektionen impfen lassen, reicht eine Impfung aus. Bitte führen Sie entsprechende Bescheinigungen bei sich!
  • Bitte beachten Sie, dass die Corona-Regeln (Abstands- und Hygieneregeln, Maskenpflicht) weiterhin beachtet werden müssen.

Informationen zum Impfen gegen Corona

Impfaktionen in MV

Corona-Schnell- und Selbsttests

Informationen des Landes MV zu Testmöglichkeiten sowie zum Umgang mit Schnelltests und Selbsttests (z.B. bei Inanspruchnahme einer körpernahen Dienstleistung)

Information des Gesundheitsamtes zum Verhalten nach einem positiven Schnell- oder Selbsttest

Abstandsregeln und Mund-Nase-Schutz

Bürgerinnen und Bürgern wird empfohlen, die Zahl der Menschen, mit denen sie Kontakt haben, möglichst gering zu halten und den Personenkreis möglichst konstant zu belassen. Im Übrigen ist in der Öffentlichkeit, wo immer möglich, ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu anderen Personen einzuhalten. 

Das Tragen von FFP 2-Maskenpflicht ist seit dem 24. April 2021 in öffentlichen Verkehrsmitteln (Busse, Straßenbahn, Zug, Taxi, Fähre) und beim Friseur verpflichtend.

Das Tragen von medizinischen Masken (OP- oder FFP2-Masken) ist verpflichtend im Einzelhandel, bei Zusammenkünften von Glaubensgemeinschaften sowie in Dienstleistungs- und Handwerksbetrieben mit Publikumsverkehr.

Darüber hinaus besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (OP- oder FFP2-Maske):

  • in allen anderen Bereichen, die öffentlich zugänglich sind oder von Kunden und Besuchern betreten werden können, dazu zählen insbesondere Beherbergungsstätten, Arzt- und anderen medizinischen Praxen und weitere öffentliche Bereiche. Dies gilt auch bereits vor den Geschäften, Betrieben, Einrichtungen, Beherbergungsstätten und Praxen sowie auf Parkplätzen. Die Maskenpflicht gilt auch an Bushalte­stellen und in anderen Wartebereichen im Freien, sofern der Abstand von 1,50 Meter nicht eingehalten werden kann.
  • im Rahmen der Beförderung in einem privaten Fahrzeug für Mitfahrer, sofern sie nicht dem Hausstand des Fahrzeugführers angehören.

Es wird dringend dazu geraten, generell in Situationen, in denen ein enger oder längerer Kontakt zu anderen Personen besteht  (besonders in geschlossenen Räumen) eine medizinische Maske zu tragen.

Davon ausgenommen sind Kinder bis zum Schuleintritt und Menschen, die wegen einer medizinischen oder psychischen Beeinträchtigung oder wegen einer Behinderung keine Mund-Nase-Bedeckung tragen können und dies durch eine ärztliche Bescheinigung nachweisen können.

Gemeinsam gegen Corona

Luca-App zur digitalen Kontaktdatenerfassung

Via Luca-App kann die Kontaktverfolgung per verschlüsselter Datenübertragung an das Gesundheitsamt erfolgen.

Informationen für Nutzerinnen und Nutzer zur Onlineregistrierung mit der Luca-App auf www.luca-app.de

Informationen für Locations zur digitalen Kontaktdatenerfassung – Anmeldung auf app.luca-app.de oder im Luca-Tutorial-Video auf YouTube

Corona-Warn-App

Die Corona-Warn-App informiert Sie, wenn Sie Kontakt mit nachweislich Corona-positiv getesteten Personen hatten. Die App macht das Smartphone also zum Warnsystem und hilft, Infektionsketten schnell zu durchbrechen. Sie schützt Sie und Ihre Mitmenschen und auch Ihre Privatsphäre.

Die App ist ein Angebot der Bundesregierung. Download und Nutzung der App sind vollkommen freiwillig und verbraucht keine mobilen Daten. Sie ist kostenlos im App Store und bei Google Play zum Download erhältlich.